Home Navigationspfeil Presse


Frühwanderung am 04.05.2019

Früh morgens um 7.00 Uhr trafen sich 25 Landfrauen mit Herrn Förster Schütte am Derneburger Glashaus zu der angekündigten Frühwanderung. Nasskalt und nur 4 °C waren zwar nicht das ideale Früh-Wander-Wetter - jedoch hart gesottene Landfrauen sind auf dem Plan!!!
Kurz musste noch umdisponiert werden. Auf Grund von Parkplatzproblemen wurde der Startpunkt umverlegt in die Silliumer Forst.
Das frisch ausgetriebene Grün der Bäume begeisterte die Frauen. Vor wenigen Wochen war der Wald noch dermaßen licht - nun, ganz kurze Zeit später, empfängt uns eine blickdichte grüne Kulisse - einfach herrlich.
Natur ist schon toll - ist etwas ganz Großes!!!!!
Herr Schütte informierte über die geologische Beschaffenheit des Silliumer Forstes und des daraus resultierenden Bewuchses .
Hauptsächlich fanden wir in dem Hochwald Buchen, Eichen und Fichten vor.
In den letzten Jahren wurden immer wieder größere Flächen von Mischkulturen angelegt. Vor der absoluten Monokultur wurde -so, wie überall - massiv gewarnt. Die Naturverjüngung trägt ihr Übriges bei.
Große Flächen des Windbruchs durch den Sturm Friederike wurden uns gezeigt. Weitestgehend handelte es sich um Fichten, die dem Sturm seiner Zeit zum Opfer gefallen waren. Inzwischen wurde das Holz aufgearbeitet und junge Pflanzen waren bereits neu gesetzt. Ein Großteil des Holzes wurde nach Asien verschifft. Der Holzmarkt ist inzwischen so stark gesättigt, dass der zu erzielende Preis auf einem extrem niedrigen Niveau liegt. Ein großes Problem für viele Forstgenossenschaften, da unter diesen Umständen eine Wirtschaftlichkeit nicht gewährleistet ist.
Zur Stärkung ging es nach 2,5 Std. Wanderung in der Natur zum Frühstück in das Cafe Jendrass nach Baddeckenstedt.
Herr Schütte ist nicht abgeneigt, auch im kommenden Jahr, falls gewünscht, eine weitere Wanderung mit den Frauen zu unternehmen. Er war über das große Interesse sehr erfreut.



Neujahrsempfang 27.01.2019

Der Wohldenberger Landfrauenverein feiert gern!!!!

Im angemessenen Rahmen starteten die Wohldenberger Landfrauen fröhlich in das Jahr 2019.
170 Personen - Landfrauen in Begleitung - begingen einen Neujahrsempfang im Haus am See in Salzgitter im frühlingshaft geschmückten Saal.
Die erste Vorsitzende, Hannelore Samblebe, bedankte sich bei allen anwesenden Landfrauen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und wünschte für das begonnene Jahr 2019 gute Gesundheit, viel Elan und Schaffenskraft für die Vereinsarbeit.
Ein gutes Miteinander, Offenheit, Respekt, Toleranz und Verantwortung sind Werte, die eine gute gemeinsame, ehrenamtliche Arbeit auszeichnen und auch noch Freude bereitet.

Ein Höhepunkt dieser Veranstaltung war der
Auftritt des Duos „Uwe Janssen und Imre Grimm",
zwei Journalisten, die eine wortgewandte,
witzige, temporeiche Show - zwischendurch
mit Gesangseinlage - lieferten.
Das Publikum war total begeistert und
forderte Zugaben.

"Das Leben ist ein Spiegel. Wenn du hinein lächelst - dann lächelt es zurück". Dieser positive Spruch von Georg Bernhard Shawn wurde den Teilnehmern mit auf den Weg gegeben und soll sie das kommende Jahr begleiten.

 


Landfrauen stimmen sich auf das Fest ein. 

"Festliches Weihnachtskonzert" - das war der Titel eines Konzertes in der Bremer Glocke

Die Bremer Glocke ist ein Gebäude, das nach historischen Unterlagen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach einem Brand wieder neu aufgebaut wurde. Die Glocke steht direkt neben dem Dom und beheimatet die Konzertsäle der Stadt Bremen.

84 Damen des Landfrauen-Vereins Wohldenberg besuchten dieses wunderbare Konzert und ließen sich durch hervorragende Darbietungen entschleunigen und auf Advent - auf Weihnachten - einstimmen.
Ein Chor mit über 70 Sängern, ein großes Orchester und vier Solisten brachten Advents- und Weihnachtslieder aus unterschiedlichen Epochen und Ländern zu Gehör. Eine herrliche Atmosphäre erfüllte den Saal.

Der junge, temperamentvolle Dirigent las in der zweiten Hälfte des Konzertes zwischen den einzelnen Stücken die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium. Ein stimmungsvoller Rahmen.
Einen besonderen Applaus erhielt eine Dame - sie spielte die erste Geige. Es imponierte und erfreute die Frauen des Vereins besonders , dass auch einmal eine Dame die „erste Geige" spielt!

Gleich eine Woche später wurden die Vereinsmitglieder der Landfrauen in Baddeckenstedt erneut in weihnachtliche Stimmung versetzt. 116 Frauen sangen wunderbar zu der Begleitung von Frau Lieselotte Lerch Weihnachtslieder, hörten Besinnliches und fröhliche Weihnachtsgeschichten. Eine sehr gelungene Veranstaltung, die alle Teilnehmer fröhlich und erwartungsvoll auf das Fest nach Hause gehen ließ.

 

3. Landfrauen-Disco --- Ein Erfolg!!!!

Wow-was für ein Disco-Abend!!!

 

Über 70 tanzbegeisterte und „vergnügungssüchtige Landfrauen" des Wohldenberger Vereins „rockten" durch die Nacht!
Gleich nach der Begrüßung stürmten die Frauen die Tanzfläche.
Totale Begeisterung bei allen - bis Mittnacht blieb die Tanzfläche nicht einmal leer - bei welcher Veranstaltung ist das schon der Fall
Nach bereits zwei gelungenen Disco-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren im Derneburger Glashaus fand dieser Abend in Heere statt im Gasthaus „ROMA" -- ehemals als „Tante Wally" bekannt.
Zum Beginn der neuen Saison des Programms 2018/19 und der damit verbundenen umfangreichen, ehrenamtlichen Arbeit ließen die Frauen noch einmal ordentlich die Seele baumeln und waren am Start.
Nicht nur Landfrauen - auch Gäste konnten begrüßt werden aus einem benachbarten Landfrauen Verein und tanzfreudige Freundinnen aus den örtlichen Vereinen. Besonders gefreut haben sich die Landfrauen, dass die Gäste aus Afrika, Syrien und Afghanistan die Einladung zu diesem Tanzabend angenommen hatten und sich auch gut amüsierten.
Landfrauen sind immer in alle Richtungen offen.
2 DJ's aus Sottrum wurden von den Damen engagiert. Die flotten Herren legten für die Gruppe auf und hielten sie in Bewegung und bei guter Laune. Lecker Cocktails sorgten zusätzlich für eine gute Stimmung.

Landfrauen bewegen etwas!!!     ...in diesem Fall sich selbst.

 

Landfrauen seit 30 Jahren unterwegs - mit dem Rad




In diesem Jahr 2018 feierten die Wohldenberger Landfrauen ihr 30-jähriges Radfahr-Jubiläum.

30 Jahre radeln, das ist ein langer Zeitraum - fast eine Generation.
Was mit einer ½ Tagestour anfing, hat sich peu a peu zu einer 5-Tage-Fahrt entwickelt.

Bei den ersten Fernausflügen wurden im Zug noch die eigenen Drahtesel mitgenommen. Bei weiteren Touren mietete man sich vor Ort ein Velo.

Es wurde an vielen Flussläufen entlang geradelt - Altmühl, Tauber, Saar, Weser, Müritz, Main, Rhein, Hase-Ems, Ilm Saale, Nordsee, Borkum - das Münsterland, Hannoversche Wendland, Altes Land, Lüneburger Heide, Dollart, Mölln, Spreewald, Potsdam, Oranienburg bis zur polnischen Grenze.

Jede Tour war anders geprägt aber auf ihre Art und Weise immer ganz, ganz schön. Viele Erlebnisse und Eindrücke machten die einzelne Fahrt zu einer Besonderheit.

Durch diese vielen schönen Radtouren entstanden langjährige, feste Freundschaften, die keiner mehr missen möchte.

Im Juni trafen sich 30 Frauen, um dieses Jubiläum gebührend zu feiern.

Eingeladen waren alle Radlerinnen - die aktiven und die ehemaligen Mitradlerinnen. Im festlich geschmückten Raum mit Maibowle und Fingerfood saß die gesellige Runde gemütlich zusammen.

 


Tagesradtour Nettetal am 18.05.2018

Totale Überraschung!

Die Quelle unseres kleinen „Nette-Flusses" ist die zweitgrößte Quelle in Niedersachsen. Wer hätte das von den radelnden Landfrauen vorher gewusst??????

Wieder Freitag vor Pfingsten - 12 Landfrauen sind mit dem Touren-Führer Hermann Mundt unterwegs. Die Fahrräder wurden von zwei hilfsbereiten Ehemännern der Frauen per Anhänger nach Münchehof bei Seesen transportiert. Die Frauen fuhren parallel mit dem Zug dort hin zum Ausgangspunkt.

Temperaturen am Start 9°C -total frisch um nicht zu sagen: kalt.

Dort bei Münchehof, in Herrhausen entspringt die Nette und mündet in Derneburg in die Innerste.
Landschaftlich ist das Nettetal zu dieser Jahreszeit ausgesprochen schön.
Durch die fachkundige Führung und die Erklärungen unterwegs erhielten wir von Hermann Mund wieder einmal eine Nachhilfestunde in Heimatkunde.

In Bornhausen besuchten wir ein Postmuseum - unbedingt sehenswert.
Der Eigentümer des Museums hielt einen engagierten Vortrag - er lebt Post.

Anschließend wurde in Bornum der historische Hochofen besichtigt und auf der weiterführenden Route ein Abstecher zur Dillsburg und zum Dillsgraben unternommen.

Routenverlauf: Münchehof - Seesen - Bornhausen - Rühden - Werder - Henneckenrode - Derneburg.
Abschluss im Glashaus Derneburg bei Kaffee und Kuchen.
Dort trennte sich die Gruppe und man fuhr Richtung Holle und Richtung Baddeckenstedt. Eine sehr gelungene Tour!

 

Kunstausstellung Schloss Derneburg am 11.05.2018

Wohldenberger Landfrauen waren zu Gast in dem Derneburger Schloss, deren Schlossherr seit über 10 Jahren der Amerikaner Andrew hall ist.

Das Schloss Derneburg ist einer von 4 weltweiten Ausstellungsorten, mit denen die Hall Art Foudation der Öffentlichkeit den Zugang zu Werken der Nachkriegszeit und der zeitgenössischen Kunst aus ihrer eigenen Sammlung sowie aus der Sammlung von Andrew und Christine Hall ermöglichen will.

Diese Führung war ein Erlebnis - die Führung hatte Etwas:

Lebendig und innovativ durch die gezeigten zeitgenössischen Kunstwerke.
Zwanzig Landfrauen waren begeistert!

Drei noch lebende Künstler stellen momentan ihre Kunstwerke in den Räumen des Schlosses und der angrenzenden ehemaligen Wirtschaftsgebäude aus. Von exakter Metall- und Schmiedekunst über Kunst durch besondere Lichteffekte zu Malerei besonderer Art konnten auserwählte Werke bestaunt werden.
Eine sehr kompetente Führerin, die mit ihrer freien munteren Art die Kunst erklärte, machte es den Landfrauen leicht, diese so zu verstehen - so - wie sie der Künstler sieht.

Das ganze Schloss und die wunderbaren wiederhergestellten, gepflegten Außenanlagen beeindruckten die Damen sehr.

Für die Derneburger und die Holler Gemeinde ein echter Gewinn.

Es folgen in den kommenden Monaten noch zwei weitere Führungen für interessierte Wohldenberger Landfrauen. Freuen Sie sich darauf.

 

 

Frühlingswanderung Elber Berg 23.03.2018

70 waren angemeldet - 53 Damen kamen zum Elber Berg, um den Frühling einzuläuten. Eine Wanderung zu den -zig Tausend Märzenbechern stand im Programm der Wohldenberger Landfrauen.
Das widrige Winter-Frühlings-Wetter sorgte im Vorfeld doch bei einigen Teilnehmern für Skepsis -findet die Wanderung unter den aktuell winterlichen Bedingungen überhaupt statt - sind denn schon Märzenbecher zu sehen - oder - liegt noch alles unter dem Schnee im Winterschlaf.
Pünktlich nachmittags um 16.00 Uhr, nach dem Kaffeetrinken im Sportheim auf dem Berg, das gemütlich warm und frühlingshaft geschmückt war von den ortsansässigen Damen, starteten 53 Damen unter Leitung von Herrn Hermann Mund zu der Wanderung auf dem Kammweg des Elber Berges in Richtung Gustedt/Gebhardshagen.
Die milden 10 °C haben es ermöglicht, dass der vormittags noch vorgefundene Schnee inzwischen geschmolzen, der Weg gut begehbar (stellenweise nur ein wenig matschig) waren und auf weiten Flächen des Waldbodens ein Meer von Märzenbechern den Frauen den nun doch lang ersehnten Frühling ankündigten. Die Blumen sahen noch ein wenig müde aus, da der Schnee sie gerade erst frei gegeben hatte, aber nach ein paar Sonnenstunden leuchten sie wieder mit voller Kraft.
Viele Information über die Flora in diesem Gebiet, Heimatkunde über den Elber Berg, die umliegenden Orte und das Innerstetal erhielten die Damen von Herrn Mund. Eine rundum zufriedenstellende Veranstaltung endete um 17.15 Uhr.

 

Nepper, Schlepper, Bauernfänger" - Matjes-Essen mit Vortrag
der Polizei-Inspektion Salzgitter

Am 14.02.18 trafen sich um 19:00 Uhr 70 Landfrauen in der Gaststätte Roma in Heere.
Fleißig hatten die Heerer Damen eine tolle Tischdeko gezaubert: aus Ton waren Fische geformt worden oder Fischgräten aus Tonkarton, Zweigen und Band sowie kleine Boote. Wir ließen uns den eingelegten Hering mit Kartoffeln schmecken.

Herr Michael Scharf hielt im Anschluss einen Vortrag über die Machenschaften von Betrügern - den sogenannten Neppern, Schleppern und Bauernfängern. Schlagworte wie „Enkeltrick" waren uns allen ja geläufig. Wärmstens empfahl er uns die Kette zur Verriegelung der Haus- bzw. Nebeneingänge als sogenannte Grundsicherung. Unsere Mitglieder konnten Beispiele aus eigener Erfahrung anbringen und bekamen auch auf ihre Fragen immer eine patente Antwort. Es gab Info-Material zum Nachlesen und natürlich ist die Polizei gern bereit, einen Hausstand mal auf Herz und Niere zu prüfen, wie es um dessen Sicherheit bestellt ist bzw. was man zum Abstellen von Sicherheitslücken tun kann - dies natürlich kostenfrei!


Da Herr Scharf auch aktiv bei der Verkehrswacht ist, gab es zum Abschluss noch eine Empfehlung in eigener Sache. Die Aktion „Fit im Auto" wird betreut von 3 pensionierten Fahrschullehrern und gibt Hilfestellung, wenn man sich z.B. beim Autofahren nicht mehr ganz sicher ist oder eine Bestätigung möchte, dass man trotz 40 oder 50 Jahren Führerschein gut im heutigen Straßenverkehr zurechtkommt.

 

Workshop „Hühner als Frühlings- und Osterdeko nähen"

Am 05.02.18 trafen sich 7 Landfrauen auf dem Handwerkerhof von Mechthild Oslislok in Gustedt.

Schnell wurden Stoffe angeschaut und ausgewählt, sowie die Größe des zu nähenden Huhns ausgesucht. Dann ging es ans Zuschneiden, Heften und natürlich an die Nähmaschine. Die Rohlinge wurden im Anschluss mit Füllwatte ausgestopft und per Hand zugenäht. Jetzt fehlten noch Augen aus Holzperlen oder Pailletten und wer mochte, brachte noch einen Aufhänger an.

Fleißig wurden Stoffe getauscht und jeder ging mit einer Ausbeute von mehreren selbstgestalteten Hühnern nach Hause. Einen Sekt zur Entspannung hatten wir uns redlich verdient!

 

70 Jahre Landfrauenverein Wohldenberg 1947 - 2017

...Fazit: 190 zufriedene Gesichter.

Wenn das nichts ist!!!
Das wochenlange Planen, Vorbereiten, Organisieren und letztlich Gestalten der Jubiläumsfeier zum 70. Bestehen des Wohldenberger Landfrauenvereins hat sich absolut gelohnt.


Am 29.09.17 begrüßte die 1. Vorsitzende, Hannelore Samblebe die Mitglieder und Gäste im voll besetzten Saal im Haus am See in Salzgitter.
Liebevoll und aufwendig gestalteter Blumenschmuck in Hülle und Fülle
vermittelten einen festlichen Rahmen und luden zu ein paar gemütlichen Stunden ein.
Etliche Themenecken zeugten von den aktiven Arbeiten und den Veranstaltungen, die der Verein der LF in den letzten Jahren seinen Mitgliedern angeboten hat.
Heike Warnecke und Iris Oppermann hielten einen Rückblick über die Vereinsgeschichte der 70 Jahre.
Vertreter aus den Gemeinden und Pfarrer der örtlichen Kirchengemeinden, Vorsitzende des Landvolks und Land- und Forstwirtschaflichen Vereins sowie Frau Sabine Erle vom Niedersächsischen Landesverband aus Hannover sprachen sehr positive und wohlwollende Grußworte.
Für einen sehr schwungvollen und spritzig vorgetragenden musikalischen Beitrag sorgten die „Stacheligen Landfrauen" aus Höxter. Ihre kritischen Texte zu bekannten Melodien erfreuten die Mitglieder und Gäste gleichermaßen.
49 Damen des Vereins erhielten eine Ehrung verbunden mit einem kleinen Geschenk. Es wurden Jubilare geehrt, die 40 Jahre und mehr dem Verein angehören. Frau Ruth Clemens aus Hackenstedt ist momentan das Mitglied mit der längsten - mit 68 Jahren - Vereinszugehörigkeit.
Frau Hanna Backhaus aus Calden hielt den Festvortrag mit dem Thema „Die Kunst des Dankens".
Ein leckeres und feines kalt/warmes Buffet rundete das ganze Fest ab und
ein Lächeln in den Gesichtern der vielen Anwesenden zeugte von einer rund um gelungenen Veranstaltung.

 

Tages-Radtour am 02.06.2017

Auch in diesem Jahr war uns am Freitag vor Pfingsten zu unserer Tages-Radtour der Wetter-Frosch gut gesonnen.
Auf dem Plan stand die Umrundung des Hüttenwerkes.

Start 8.30 Uhr am Bahnhof Baddeckenstedt.
Elf Damen und unser Guide Hermann Mundt machten sich auf den Weg zum Salzgitter-Hüttenwerk.
Unser Weg führte uns über Elbe, Gustedt, Gebhardshagen, Heerte, Hallendorf bis hin nach Watenstedt.
Als Überraschung hatte uns Herrmann Mundt im Besucherzentrum des Hüttenwerkes angemeldet. Der Weg vom Eisenerz zum Stahl wurde uns auf sehr anschauliche Weise in einem kurzen Film näher gebracht. Anschließend besuchten wir noch die kleine Ausstellung.

Von der weiten Wegstrecke hungrig geworden statteten wir der Kantine des Ausbildungszentrums einen Besuch ab.
Eine leckere Auswahl an Gerichten wurde uns angeboten. Total lecker!


Die Überraschung mit dem Zwischenstopp war wirklich gelungen.


Hermann Mundt mit seinem Wissen und seiner Ortskenntnis ist für unsere Landfrauen-Radfahrgruppe ein echter Gewinn. Wir haben das Gefühl, auch ihm macht es viel Freude, mit uns unterwegs zu sein.
Durch diese Tour haben wir wieder einmal ein Stück „Heimatkunde" betrieben und eine Menge Wissenswertes über den Arbeitgeber vieler Menschen aus unserer Region erfahren.

Frisch gestärkt schwangen wir uns erneut auf den Sattel und weiter ging die Tour in Richtung Hauptverwaltung. In Beddingen überquerten wir die Brücke
des Kanals und landeten in Bleckenstedt.
In Lebenstedt angekommen schlängelten wir uns durch den Stadtverkehr in Richtung Salder - dort wurde ganz entspannt im Schloss-Cafe Eis oder Kuchen gegessen und ein guter Kaffee getrunken.


Die Heimreise führte uns über Lichtenberg, Osterlinde, Westerlinde, Wartjenstedt nach Hause.

Freitag vor Pfingsten - immer wieder eine wunderbare Zeit, um eine Tages-Radtour zu veranstalten. Die Natur strotzt vor Kraft - alles grünt und blüht in frischen Farben - man kann sich kaum satt sehen.

Auf keinen Fall darf vergessen werden, dass auf dieser Tour die Landfrauen auch in Sachen Umweltschutz - Umweltverschmutzung unterwegs waren.
Ein Umweltsünder wurde von den Frauen energisch darauf hingewiesen seinen frisch entsorgten Grünschnitt am Wegesrand wieder einzusammeln und mit nach Hause zu nehmen.
Landfrauen unterwegs - mit Landfrauen muss man immer rechnen!!!!!!!!  alle Bilder

 

Kreativ mit Beton

Von wegen nichts für zarte Frauenhände, nein die Landfrauen wissen auch mit dem etwas raueren Material „Beton" umzugehen. In 2 Kursen trafen sich 25 Wohldenberger Landfrauen auf dem Hof bei Heilmanns um aus Rhabarberblättern eine Vogeltränke oder eine Pflanzschale zu fertigen.




Mit Hilfe eines Sandsacks als Formgebung konnten so große, strukturierte Blätter des Rhabarbers eine gute Unterlage abgeben. Nach dem Aufbringen und modellieren der Betonmasse musste das Ganze dann noch 2 Tage langsam trocknen. Gespannt warteten die Frauen auf das Ergebnis. Der große Augenblick, die angenehme Überraschung, alle Blätter waren gut gelungen.

 

 

Jubiläumsbaum-Pflanzaktion


Es ist ein guter Brauch zu besonderen Anlässen einen Baum zu pflanzen. Anlässlich des 70. Gründungstages pflanzten die Wohldenberger Landfrauen zusammen mit Pfarrer Stefan Lampe auf dem Wohldenberg, dem Namensträger des Vereins, neben der St. Hubertuskirche eine Säulen-Eiche. Bei sonnigem Wetter und mit Glockengeläut empfing uns Pfarrer Lampe. Er segnete den Baum und rief zum gemeinsamen Gebet auf.

Anschließend wurde die Säuleneiche in das vorbereitete Pflanzloch gesetzt und gut angegossen, damit der Baum prächtig gedeiht.


Bereits zum 50. Jubiläum wurde von den Landfrauen ein Baum auf dem Wohldenberg gepflanzt. Die Sommerlinde hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem prächtigen Baum entwickelt. weitere Bilder

 

Ornithologische Wanderung
an den Derneburger Teichen am 31.03.2017

Fast sommerliche Temperaturen luden zu einer herrlichen Wanderung ein.
Das gute Wetter lockte 44 Landfrauen zum Derneburger Glashaus, ausgestattet mit einem Fernglas.
Begonnen wurde das Treffen mit Kaffee und Kuchen und natürlich - viel erzählen.
Herr Beuger - der Ornithologe - begrüßte uns ganz herzlich und freute sich über diese gute Resonanz und Interesse.
Das Derneburger Teichgebiet umfasst 25 ha Fläche mit den dazugehörigen Dämmen und Wegen - reine Wasserfläche 20 ha. Das Gebiet ist Eigentum der Paul-Feindt-Stiftung.
Der Fischzüchter „Fisch-Otto" bewirtschaftet die Teiche. Es werden dort Karpfen gehalten.
Zu Beginn suchten wir die Beobachtungshütte an dem Teich direkt neben der Bahnlinie auf. Dort konnte unter Anderem ein Schwanenpaar beobachtet werden - der weibliche Schwan brütete auf einem Nest nahe des Ufers.
Fischreiher und Enten unterschiedlicher Art hielten sich auf dem Teich auf.
Weiter ging es auf dem Laves-Pfad direkt an der Nette entlang.
Das herrschaftliche Schloss erhob sich linker Hand mit einem sehr gepflegten Park. Eine Augenweide war der Waldboden im Park, der von einem violetten Teppich - alles Lerchensporn - zwischendurch noch weiß-gelbe Buschwindröschen- überzogen war. Unbeschreiblich schön - Futter für die Seele. Auf dem Marienteich waren fast 20 Schwäne, viele Kormorane und Enten zu beobachten.
Gabi Girschik, die die Leitung des Nachmittags innehatte, bedankte sich bei allen Teilnehmern, insbesondere bei Herrn Beuger.


Jahreshauptversammlung 2017

Bei der unserer Jahreshauptversammlung standen in diesem Jahr Neuwahlen zum Vorstand an.
Die Versammlung war sehr gut besucht mit 107 wahlberechtigten Mitgliedern.
Drei Vorstandsdamen schieden aus und zwei neue, dynamische Frauen konnten für die sehr interessante und vielfältige Arbeit gewonnen werden.

Dem neuen Vorstand gehören an:
Hannelore Samblebe, Gudrun Schaare, Maren Palandt, Heidrun Schaab, Gabriele Girschik, Vera Jessel, Heike Warnecke, Iris Oppermann und Friederike Witte.Wohldenberger Landfrauen ehren Inge Meyer (auf dem Foto fehlt Heike Warnecke)

Im Verlauf der Jahreshauptversammlung wurden drei Damen aus dem Vorstand des Vereins gebührend verabschiedet. Ingeborg Meyer, Hanni Heilmann und Annegret Schulze.
Eigens für diese Verabschiedungszeremonie der ausscheidenden Damen wurde kurzfristig ein kleiner Chor gegründet, deren Sängerinnen ein Danke-Lied verfassten und vortrugen.


Ehrung für Frau Ingeborg Meyer

Als ganz besondere Ehrung erhielt Frau Ingeborg Meyer durch die 2. Kreisvorsitzende der Hildesheimer Landfrauen, Frau Imke Hennies, die „Silberne Biene mit grünem Stein" als Dank für die fast 30-jährige, ehrenamtlich Mitarbeit im Vorstand des Wohldenberger Vereins.

Ingeborg Meyer hat sich aktiv eingesetzt bei der Mitgliederwerbung, bei der Organisation und Durchführung von Jubiläen, Märkten, Ausstellungen, Durchführung von Kreativ-kursen, Ausarbeitung und Begleitung von Fahrten und Kontaktierung von Referenten für die unterschiedlichen Themen-Vorträge.


Frau Elke Palandt aus Sottrum wurde als Ortsvertrauensfrau verabschiedet


Frau Palandt gehört unserem Verein seit 1976 an und hat auch im Vorstand viele Jahre mitgearbeitet. 1994 übernahm sie das Amt der Ortsvertrauensfrau in Sottrum. Für ihren über 20-jährigen Dienst als Ortsvertrauensfrau erhielt sie ein Dankeschön und wurde auf ihren eigenen Wunsch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.
Ihre Nachfolgerin im Amt der Ortsvertrauensfrau für Sottrum wird Frau Gabriele Reider. Der Vorstand freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.


Floristikworshop „Arbeiten mit Moos"

Zum 2. Mal trafen sich die Landfrauen zu einem Workshop bei Elke Rollwage in der Gärtnerei

Der Floristikworkshop am 15. März war sehr schnell ausgebucht und die Nachfrage riesig, sodass am 14. März noch ein weiterer Termin vorangestellt wurde. Unter der Leitung von Elke Rollwage und einer Mitarbeiterin arbeiteten an beiden Tagen insgesamt 40 Landfrauen Frühlingsgestecke und Österliches für die Außendekoration oder als Tischschmuck mit Moos und Frühlingsblumen.

Der Vorstand hatte wieder für Fingerfood zur Stärkung gesorgt und Frau Rollwage spendierte die Getränke dazu. Damit konnten die kreativen Abende gemütlich ausklingen. So gegen 21:00 Uhr traten alle mit ihren gelungen Dekorationen den Heimweg an.

 

Kreative Papierarbeiten „Kästchen und Verpackungen"

10 Landfrauen trafen sich mit der Referentin und Landfrau Frau Silvia Koch im Feuerwehrgerätehaus in Heere um Kästchen und Verpackungen zu fertigen.

Die erste Arbeit an diesem Abend sollte ein kleines Kästchen auch Ton- und Geschenkpapier sein. Das Unterteil wurde aus dem Tonpapier und das Oberteil aus Geschenkpapier gefertigt. Frau Koch hatte das Papier schon auf die richtige Größe zugeschnitten und so brauchten die Teilnehmerinnen nur noch falten und kleben. Nach wenigen Handgriffen war das erste Kästchen gefertigt. Danach durften alle selbständig größere Schachteln aus sehr hübscher Tapete fertigen.


Danach bastelten wir aus Geschenkpapier wunderhübsche Taschen und Briefkuverts. Eine ganz simple Technik mit tollem Ergebnis. Dazu eignen sich alle möglichen Papiere und viele Größen, je nach zu verpackendem Geschenk, sind machbar.
Als Highlight des Abends falteten wir zum Abschluss einen Papierwürfel aus sechs einzelnen Papierbögen. Die gefalteten Papierteile einfach nur zusammenstecken, ganz ohne zu kleben. Geeignet sind die Würfel in jeder Größe als Verpackung oder sogar als Lampignons für Lichterketten.


Bastelabend „Sternenzauber"

16 Landfrauen trafen sich mit der Referentin Frau Silvia Koch im Feuerwehrgeräte­haus in Heere um Origamisterne falten zu lernen.

Der erste Stern wurde aus acht einzelnen Papierblättchen gefaltet, die dann ineinander gesteckt wurden. Die Referentin hatte alles Schritt für Schritt vorgefaltet und auf einem Din A4 Blatt demonstriert. So konnte jede Teilnehmerin diesen Stern nacharbeiten und er war gut zu schaffen.

Der zweite Stern der an diesem Abend auf dem Programm stand, erwies sich schon als schwieriger. Franziska-Stern ist der Name dieses Sternes, bestehend aus sieben einzelnen Spitzen gefaltet. Es war etwas knifflig und kostete volle Konzentration. Es musste schon exakt gefaltet werden, damit er sich gut ineinander schieben ließ und sich beim Zusammenschluss der ersten und siebten Ecke perfekt entfaltete bzw. aufstellte. Für manche Landfrau eine schweißtreibende Angelegenheit, doch mit Übung auch zu schaffen.


Glühweinfest in Wartjenstedt

Der gemischte Chor Wartjenstedt hat die Wohldenberger Landfrauen zum Glühweinfest am 5.11.2016 eingeladen. In stimmungsvollem Ambiente verbrachten etwa 50 Landfrauen und -männer einen wunderschönen Abend mit den Sängern.

 

Martinimarkt - Wieder ein voller Erfolg

Unser Kaffee- und Kuchenstand auf dem Holler Martinimarkt hat bereits Tradition. Auch in diesem Jahr fand unser Angebot im Feuerwehrhaus eine reißende Nachfrage, so dass wir gegen 16 Uhr bereits ausverkauft waren.

Besonderer Dank geht nach Baddeckenstedt zu Karin Lampe, die in Heimarbeit die tolle Dekoration gebastelt hat. Auch die Dekoration wurde vollständig verkauft.


Workshop „Seife Sieden"

Ausgerüstet mit alter Kleidung, Schutzbrille, Gummihandschuhen und drei alten Handtüchern erlernten 11 Landfrauen das Handwerk „Seife sieden" mit der Referentin Frau Christiane Nusche im Pfarrhaus St. Hubertus auf dem Wohldenberg.

Nach einer kurzen theoretischen Einleitung ging es auch schon ans Werk. Altwiener Kokosseife, Mandelmilch-Seife und Kräuterige-Konfettiseife sollte hergestellt werden. Zuerst musste eine Form vorberietet werden. Dafür diente eine leere 500ml Tetra-Milchverpackung, die mit einem Gefrierbeutel ausgelegt wurde. Dann mussten alle Zutaten abgewogen werden, bevor die Lauge angerührt wurde. Manche Zutaten, wie z. B. die Mandelmilch muss gefroren sein, da sich die Natronlauge beim einrühren sehr stark erhitzt und das abkühlen auf 38 bis 42 Grad entsprechend lange dauert. Die Schutzkleidung ist bei diesem Vorgang sehr wichtig um Verätzungen auf der Haut oder in den Augen zu vermeiden. Nachdem die Lauge die richtige Temperatur erreicht hat, werden die leicht erwärmten Fette, wie z. B. Kokosfett, Palmöl, Kakaobutter oder Sheabutter unter ständigem Rühren hinzugefügt. Nun fehlt noch eine Duftnote wie z. B. Zirbelkiefernduftöl oder Orangenduftöl und ein Farbstoff aus roter Tonerde für orange bis rote Farbtöne in der Seife  oder ein Indigo für blaue Farbetöne. Jetzt heißt es Rühren mit dem Schneebesen und Passierstab, damit ein guter Seifenleim entsteht. Die Temperatur darf aber nicht vergessen werden, der Seifenleim muss gleichmäßig warmgehalten werden. Ist der Seifenleim fertig wird er in die vorbereitete Form gefüllt und in alte Handtücher gewickelt. Jetzt macht die Seife eine Gelphase und Verseifung durch, dabei sollte sie auf der warmen Heizung liegen. Nach 24 Stunden muss die Seife aus der Verpackung genommen und in Scheiben geschnitten werden. Zirka vier Wochen sollte sie noch ruhen bevor sie verbraucht wird.

Alle Teilnehmerinnen waren von diesem alten Handwerk und heute modernen Hobby begeistert. Im nächsten Jahr soll eine Wiederholung mit Frau Nusche stattfinden.


Kräuterschätze des Sommers haltbar gemacht

Zehn Landfrauen trafen sich mit der Referentin Friederike Witte im Lutherhaus in Sottrum zum Kräuterseminar. Sommerzeit ist Erntezeit. Nun gibt es mehr frische Kräuter als wir verwenden können. Wie können wir die Kräuter haltbar machen - am besten ohne Aromaverluste? Wir legen sie in Essig und Öl ein.

Kräuter in Essig oder Öl haltbar zu machen ist eine einfache und gesundheitsfördernde Möglichkeit deren Wirkstoffe in unsere Ernährung einzubauen, auf die wir nicht verzichten sollten erklärte uns Frau Witte.

Wir bereiteten einen Orangenessig, einen Himbeeressig und einen Kräuteressig, den „Vier-Räuber-Essig zu.

Es ist ein sehr altes Rezept berichtete Frau Witte, von dessen Entdeckung folgende Geschichte erzählt wird: 1630 wütete die Pest in der südfranzösischen Stadt Toulon. 4 Männer wurden dabei erwischt, wie sie ohne Furcht Leichname ausplünderten. Die Ratsherrn, die über die Räuber zu Gericht saßen, versprachen, sie davonkommen zu lassen, obwohl auf Leichenfledderei die Todesstrafe stand - wenn die Männer ihr Geheimnis preisgäben, wie sie sich vor der Ansteckung mit der Pest geschützt hatten. Die Diebe verrieten ihr «Geheimrezept» und wurden in die Freiheit entlassen.

Wir konnten uns auch noch einen Schlehenessig, einen Kapuzinerkresse-Essig, Dillessig oder einen weiteren Kräuteressig herstellen.

Nach einer kurzen Pause widmeten wir uns der Herstellung von aromatisiertem Öl.

Bei der Auswahl des Öls ist es gut ein Öl zu nehmen, welches keine ausgeprägten Eigengeschmack hat, wie z. B. Rapsöl. Verwendet man das Öl für die kalte Küche sollte man ein kalt gepresstes Öl verwenden erzählte uns Frau Witte.

Wir stellten ein aromatisches Nussöl und ein Biblisches Würzöl her. Die Kräutermischung des biblischen Würzöls ist aus Pflanzen hergestellt, die im Alten Testament eine besondere Bedeutung haben.

Zur Auswahl stellte uns Frau Witte noch ein Rosmarin-Limetten-Öl, ein Pfefferöl oder ein scharfes Gewürzöl.

Nach einem sehr informativen und kreativen Abend traten wir mit unseren Schätzen den Heimweg an.


Fahrt in die Heide - 
Eschede mit Fischzucht Aschauteiche



Mit einem vollbesetzten Bus starteten die Wohldenberger Landfrauen in die Heide nach Eschede um die in Aschauteiche ansässige Fischzucht und Vermarktung zu besichtigen.

In der heute von Joachim Heese geführten Fischzucht und Vermarktung kann man auf über 100 Jahre Tradition zurückblicken.

Die auf modernste Arbeitsweise ausgebaute Fischvermarktung liegt trotz allem im ausgewiesenen Natur- und Landschaftsschutzgebiet der Aschau und ist seit 2003 von der EU auch ausgewiesenes Vogelschutzgebiet. Bei der Führung durch die Teiche konnte uns der Fischmeister Helge John ausführlich erklären das unter diesen Bestimmungen und Gesetzesvorgaben auch eine ordnungsgemäße Fischzucht möglich ist. Hier werden Aale, Karpfen, Schleie und Forellen nach biologischen Vorgaben gehalten und gemästet.Nach dem sich alle an Hand von ausgesuchten Fischbrötchen davon überzeugt  hatten, ging es zurück nach Celle wo nun das Landgestüt auf uns wartete.

Kurfürst Georg II der gleichzeitig auch König von Großbritannien war, ließ das Gestüt 1735 bauen um das Land immer mit hervorragenden Reitpferden versorgt zu wissen.

Bei einer Führung  über die Anlagen und durch die Ställe konnten wir uns von der hervorragenden Qualität der Zuchthengste auf diesem Gestüt informieren. Imponierend die große, von dem Architekten Laves gebauten Reithalle, die in über 200 Jahren ihres Dasein noch nicht viel an Instandsetzung  gekostet hat.

In einer Kutschensammlung konnte unter anderem auch die Kutsche bewundert werden in der Georg II zur Krönung fuhr.120 Deckhengste stehen auf den verschiedensten Stationen im Land um hochwertigen Nachwuchs zu sichern. 100 Mitarbeiter und 10 Auszubildende sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Der jährliche Höhepunkt ist die Hengstparade im September wo diese Pferde in einer großen Schau an mehreren Tagen zu bestaunen sind.

Zum Abschluss ging es in den für die Expo entstandenen Heilpflanzengarten. Im Café KräuThaer das von den hauswirtschaftlichen Fachschulklassen mit Schwerpunkt Landtourismus und Direktvermarktung betrieben wird und auch zur der Albrecht Thaer Schule gehört. Hier konnte man sich bei Kaffee  und hervorragenden Kuchen für die Heimfahrt stärken.



FRÜH-WANDERUNG  am 21.05.2016

Morgenstund - hat Gold im Mund...

Der frühe Vogel fängt den Wurm...

Diese weisen Sprüche haben sich bewahrheitet! 21 Landfrauen, Hermann Mundt als Führer mit seiner Ehefrau trafen sich am 21.Mai um 6:00 Uhr auf dem Parkplatz der Volksbank.

Alle waren total ausgeschlafen und machten einen ganz frischen Eindruck. In Fahrgemeinschaft ging es in die Gemeinde Burgdorf nach Berel in den Bereler Ries. Berel ist eine der ältesten Ortschaften in dieser Gegend. Ab 815 gehörte Berel zum Bistum Hildesheim. Der Bereler Ries wurde erst um 1876 als Waldstück angelegt - vorher war es Ackerfläche. Im Bereler Ries existiert mit den Bereler Hünengräbern eine frühe megalithische Begräbnisstätte, die wohl aus der Zeit um 1500 v. Chr. stammt. Im Ort fanden sich zudem Scherben, die aus dem 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. stammen und somit ebenfalls auf eine frühe Siedlungsgeschichte des Ortes hinweisen.
Im Bereler Ries können Sie die Wölbäcker sehen. Bis 1860 waren dies noch Felder, die ca. 8 Meter breit waren. Die Erde wurde wegen der Drainage in die Mitte dieses Ackers zusammen gepflügt. Im Laufe der Zeit entstanden so die Wölbäcker. Im Zuge der Waldrandbegradigung wurden diese Feldteile wieder Wald. Sogar der ehemalige Waldrand ist so wieder erkennbar. Der Bereler Ries besteht heute weitestgehend aus wunderbaren großen Buchen, hatte allerdings auch qualitativ gute Eichen zu bieten.
In der Nacht vom 18. zum 19. Januar ist das Naturdenkmal im Bereler- Ries, die Drei-Brüder-Eiche, von dem Orkan Kyrill umgeworfen worden.

Im Anschluss, nach 1,5 Std. Wanderung im herrlichen Sonnenaufgang, wurde sich im Cafe Jendraß beim Frühstück gestärkt.

 

Dankeschön für die Ortsvertrauensfrauen


Am Freitag den 29.April trafen sich über 20 Damen in Hildesheim beim TfN Kulissenlager. Dort wurden wir von Frau Braun erwartet, die uns über 1 Stunde durch die Räumlichkeiten führte. So konnten wir Malern bei der Arbeit zusehen und ein Tischler erläuterte uns die Kulissengestaltung. Es war sehr interessant und alle waren fasziniert wieviel Arbeit hinter den Kulissen nötig ist, um ein Bühnenstück aufzuführen. Besonders begeistert waren wir von dem Kostümfundus, für jeden Geschmack war etwas dabei.



Zum Abschluss stand fest, dass wir uns mit Frau Braun zu einer Theaterführung noch einmal treffen.
Einen geselligen Ausklang fand der Tag im Waldlokal Brockenblick

 

Von der Hand in den Mund -

Fingerfood-Seminare waren ein voller Erfolg


Die beiden Fingerfood-Seminare im März 2016 von waren schnell ausgebucht. Alle waren gespannt was Gudrun Schaare für leckere Rezepte und Anregungen mitgebracht hatte. Nachdem die Rezepte besprochen waren, wurden diese anschließend gleich ausprobiert. Alle waren begeistert, was sich so alles im Handumdrehen herstellen ließ.

Nach dem gemütlichen Essen musste noch abgewaschen werden, da Fingerfood ohne Teller und Besteck gegessen wurde, war der Abwasch schnell erledigt.

Mit vielen neuen Rezepten und Anregungen machten sich die Landfrauen auf den Heimweg